Über Christian Redl

Christian Redl war schon als Kind mehr im und unter Wasser als sonst wo. Mit 10 Jahren tauchte er das erste Mal mit Gerät – im Swimmingpool seiner Eltern. Mittlerweile ist er PADI Assistent Instructor.

Seit 1996 taucht Christian Redl frei. Begonnen hat es, als Redl den Film „Im Rausch der Tiefe“ sah und sich dabei an seine Kindheit erinnerte. Im selben Jahr noch besuchte er die 1. Weltmeisterschaft im Freitauchen in Nizza und traf das erste Mal Umberto Pelizzari. Er war es auch, der ihn motivierte, ein eigenes Team für die 2. Weltmeisterschaft zu organisieren.

Also hat Redl 1997 die AIDA-Austria (AIDA – Internationale Vereinigung zur Förderung des Apnoe-Sports) gegründet und 1998 Österreich bei der Weltmeisterschaft vertreten.

Christian Redl gilt heute weltweit als einer der besten Freitaucher unter Eis, was seine zwei Weltrekorde im Streckentauchen unter Eis auch belegen: 90 Meter mit Hilfe von Flossen und 150 Meter mit Hilfe eines Scooters.

Die intensive Verbindung zur Natur, die absolute Stille und die Suche nach dem Einklang mit sich selbst sind für Redl die Beweggründe freizutauchen. Aber auch der Drang immer tiefer, weiter, länger zu tauchen und seine eigenen Grenzen ständig neu zu definieren, treiben den Extremsportler an.

Aus diesem Grund hat er zwei weitere außergewöhnliche Weltrekorde im Dschungel vom Mexiko aufgestellt. Er tauchte als erster Mensch 101 Meter durch eine Höhle und bezwang weiters eine 60 Meter tiefe Höhle. Die mentale Herausforderung treibt Christian Redl an.

Nachdem Christian Redl seine eigenen Rekorde unter Eis nicht brechen wollte, spielte er gemeinsam mit seinem Freund und Trainingskollegen Jaromir Foukal Eishockey unter Eis und so entstand eine Idee für etwas Neues – nach 2 Länderspielen organisierte er die 1. „Eishockey unter Eis“ Weltmeisterschaft.

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